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Das Weimarer Belvedere

Reinhard Schau
Das Weimarer Belvedere
Eine Bildungsstätte zwischen Goethezeit und Gegenwart



2006, 227 S.
mit 51 s/w-Abb.
23 x 15.5 cm
Gb. mit SU.


Preis: € 19.90 [D]  |   € 20.50 [A] (Unverbindliche Preisempfehlung)


978-3-412-31205-3
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Das Belvedere in Weimar wurde als barockes Jagdschloss mit umliegenden Kavalierhäusern erbaut. Herzogin Anna Amalia führte hier in den Sommermonaten ihre Regierungsgeschäfte. Die Tradition des Ortes als Bildungsstätte beginnt mit Christoph Martin Wieland, der als Prinzenerzieher auf seinen Schützling Carl August in der naturnahen Atmosphäre Belvederes besonders nachhaltig wirkte. Das Buch zeichnet die vielfältigen pädagogischen Initiativen, die mit dem Belvedere institutionell und programmatisch verbunden sind, vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach. Die erste Bildungsinstitution auf dem Berg mit der schönen Aussicht war eine Eliteschule für Diplomaten (18. Jh.). Für Mitglieder der Großherzoglichen Kunstschule (19. Jh.) und das "Neue Weimar" um Harry Graf Kessler (Anfang 20. Jh.) bot die Harmonie von Natur und Kultur reiche Anregungen. Seit den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts ist das Belvedere Heimstatt für verschiedene Schulen musischer Bildung, so für das legendäre "Deutsche Theater-Institut" und für Abteilungen der Hochschule für Musik Franz Liszt. Seit 1996 residiert dort in einem Neubau das "Musikgymnasium Schloss Belvedere". In seinem Buch gelingt es dem Autor, neben der Darstellung der historischen Fakten auch den besonderen Geist des Ortes einzufangen. Seine sachlichen Informationen werden durch Zeitzeugenberichte von Zöglingen, Schülern und Studenten sowie durch eine Vielzahl von Bilddokumenten ergänzt.