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Ethnizität und Geschlecht

Ethnizität und Geschlecht
(Post-)Koloniale Verhandlungen in Geschichte, Kunst und Medien


Herausgegeben von: Graduiertenkolleg Identität und Differenz


2005, VII, 377 S.
Mit 57 s/w-Abb.
23 x 15.5 cm
Br.


Preis: € 42.90 [D]  |   € 44.10 [A] (Unverbindliche Preisempfehlung)


978-3-412-27005-6
Lieferbar

 

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Bis heute sind die Prozesse der Kolonialisierung durch stereotype Vorstellungen von "Rasse" und "Geschlecht" bestimmt. Der Band greift die aktuelle Debatte um Ethnizität und Geschlecht aus einem postkolonialen Blickwinkel auf, indem er sich mit Kolonialisierungsprozessen und ihrer Geschichte sowie mit der Konstitution von "weißen" und "anderen" Männlichkeiten beschäftigt. Zudem werden das koloniale "Andere" und die damit verbundenen Produktionsprozesse des "Eigenen", "Weißen", "Westlichen" thematisiert. Aus der Perspektive von Geschichte, Ethnologie, Japanologie, Kunstgeschichte, Literatur- und Medienwissenschaften liefert der Band Beiträge zu Texten und Bildern der Hoch- und Populärkultur.
Aus dem Inhalt: Das Beispiel der katholischen Kolonialmissionen in Deutsch-Ostafrika; Die orientalische Frau aus der hellen Kammer. Zur kolonialen Postkarte; (De-)Konstruktion des Mythos von der Randliteratur – Selbstaussagen Bukowiner Autorinnen und Autoren; Frauen auf dem Weg zur Bühne. Modernisierungstendenzen im japanischen Theater.