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Das Heilige Römische Reich

Klaus Herbers, Helmut Neuhaus
Das Heilige Römische Reich
Schauplätze einer tausendjährigen Geschichte (843–1806)



2. Auflage 2005, VIII, 343 S.
mit 307 s/w-Abb., 38 farb. Abb. auf 24 Taf.
27.5 x 21 cm
Gb. mit SU.


Preis: € 30.00 [D]  |   € 31.00 [A]


978-3-412-23405-8
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Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte und damit auch das Ende des Heiligen Römischen Reiches besiegelte, tat er dies in Wien, im äußersten Südosten des Reiches. Gut 1000 Jahre zuvor hatte Karl der Große Aachen zu seiner Lieblingspfalz erkoren. Im Verlaufe seines Bestehens hatte sich offenbar das Zentrum des Reiches, das an antik-römische Traditionen anknüpfte, vom Westen nach Südosten verlagert.
Dieses Alte Reich, zu dem lange Zeit auch Italien und Burgund gehörten und dessen Grenzen sich in Mittelalter und Früher Neuzeit mehrfach änderten, hat seine Faszination bis heute nicht verloren. Welche Landschaften und Orte im Laufe seiner Geschichte eine besondere Rolle spielten, veranschaulicht dieser reich bebilderte Überblick. Die Reise führt von Aachen nach Wien, rheinaufwärts und donauabwärts, vom Mittelmeer bis an die Ostsee. Anhand seiner Schauplätze verfolgen die Autoren Entstehung und Entwicklung des Reiches: Aachen als Krönungsort, Frankfurt am Main als Wahlort, Regensburg als Sitz des Reichstags. Aufgesucht werden ferner Orte wie Nürnberg, Prag oder Wien, an denen sich Könige und Kaiser vermehrt aufhielten. An zahlreichen weiteren Stätten wird den wichtigen und zuweilen auch weniger bedeutenden Ereignissen der Reichsgeschichte nachgespürt.
In Texten und Bildern entwirft der Band eine Gesamtansicht des imperialen Gebildes, das erst seit dem 12. Jahrhundert "Heiliges Römisches Reich" hieß und den Zusatz "deutscher Nation" dann im späten 15. Jahrhundert erhielt.