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Johann Friedrich Glaser (1707–1789)

Band 40

Ruth Schilling
Johann Friedrich Glaser (1707–1789)
Scharfrichtersohn und Stadtphysikus in Suhl



2015, 279 S.
15 s/w-Abb. und 2 Kt.
23 x 15.5 cm
Gb.


Preis: € 45.00 [D]  |   € 47.00 [A]


978-3-412-22141-6
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Wie gestaltete sich der Tagesablauf eines Arztes im 18. Jahrhundert? Durch Zufall hat sich ein Dokument thüringischer Provenienz erhalten, das Antwort gibt: In einem Tagebuch notierte Johann Friedrich Glaser täglich seine Patienten­konsultationen. Glaser entstammte zwei Scharfrichter- und Wundarztfamilien aus der thüringisch-hessischen Region. Eine Lockerung des Reichsrechts ermöglichte ihm das Medizinstudium. 1758 wurde er Stadt- und Amtsarzt in Suhl, später Mitglied der angesehenen Deutschen Akademie der Naturforscher Leopol­dina zu Halle. Sein Beispiel gestattet Einblicke in die soziale Mobilität der Frühen Neuzeit und in die unterschiedlichen Praktiken, die das Arztsein jener Zeit charakterisierte.