Aus Anlass seines 200. Geburtstages erfährt Franz Liszt, der phänomenale Pianist, innovative Komponist, gefeierte Dirigent, weit wirkende Pädagoge und umstrittene Schriftsteller eine umfassende Würdigung, die ihn einem breiten musikinteressierten Publikum neu oder erstmalig nahebringen möchte.
Die Biografie von Klára Hamburger basiert auf jahrzehntelangen musikwissenschaftlichen Forschungen. Sie zeichnet ein lebendiges Porträt des genialen Musikers und Menschen mit außergewöhnlicher Ausstrahlung, eines wahrhaftigen Europäers in den Wirren des nationalistischen 19. Jahrhunderts.
Franz Liszt begegnet uns mit allen Tugenden und Schwächen. Leben und Werk werden im Zusammenhang dargestellt und durch zahlreiche Stimmen von Zeitgenossen wie aus eigenen Schriften und Briefen lebendig erzählt. Dies geschieht in einer gerade für Laien verständlichen Sprache ohne Notenbeispiele.
Dr. Klára Hamburger
Klára Hamburger ist promovierte Musikwissenschaftlerin. Sie war u.a. Mitarbeiterin der Musiksammlung der ungarischen Nationalbibliothek, Lektorin für Musikbücher und von 1991 bis 2005 Generalsekretärin der Ungarischen Liszt-Gesellschaft.
Pressespiegel[E]ine[s] der wichtigsten Liszt-Bücher im Jubiläumsjahr [...]. Ein Gewinn.
(neue musikzeitung )
[...] Hamburger weiß so unprätentiös zu erzählen, und ihre kurzen Musikanalysen sind so treffend und so leicht zu verstehen, dass das Bild eines großen Menschen und Musikers aufsteigt [...].
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
[E]ine gründliche Monografie. [...] Keine deutschsprachige Liszt-Biografie zuvor hat die zeitweilige Alkoholabhängigkeit Liszts so ungeschönt beim Namen genannt, keine sein offenbar kühles Verhältnis zu seinen drei Kindern kritisch geschildert.
(Basler Zeitung)
[Klára Hamburgers] Begegnungen mit Franz Liszt zeichnen ein vielschichtiges Bild des Künstlers, verständlich auch für den Laien, ergänzt durch zahlreiche Stimmen von Zeitgenossen sowie durch bemerkenswerte Bilddokumente. [Ihr] ist ein Liszt-Lesebuch gelungen, in dem deutlich wird, was den Weltbürger umtrieb [...].
(Thüringer Landeszeitung)
[...] ein angenehm lesbares, nachgerade spannend erzähltes Buch [...], das eine profunde und damit perfekte Einstimmung ins Liszt-Jahr darstellt und allen Interessierten als Referenzwerk nachdrücklich empfohlen werden kann.
(Das Orchester)