Detailansicht Reihentitel aus dem Fachbereich Kunstgeschichte


Drucken



Berliner Kunstbetrieb, Berliner Wirklichkeit

Band 7

Berliner Kunstbetrieb, Berliner Wirklichkeit
Briefe des Malers Eduard Magnus von 1840 bis 1872


Herausgegeben von: Sibylle Ehringhaus und Roland Kanz


2012, 275 S.
36 s/w- und 18 farb. Abb.
24 x 17 cm
Gb.


Preis: € 40.00 [D]  |   € 42.00 [A]


978-3-412-20460-0
Lieferbar

 

Artikel in die Merkliste  auf die Merkliste    Artikel in den Warenkorb  in den Warenkorb

 

„… und schreibe bald wieder Deinem treuen Ed. Magnus“. Der Porträtmaler Eduard Magnus (1799–1872) berichtete ab 1840 in einhundertfünfzig erhaltenen Briefen aus Berlin. Empfänger war der Altertumswissenschaftler und Goethekenner Gustav Adolf Schöll in Weimar. Freimütig und unzensiert betrachtete der Maler den Berliner Kunstbetrieb und die politischen Ereignisse zwischen Märzrevolution und Gründung des Kaiserreichs 1871. Er war durch Profession und Herkunft in wichtige gesellschaftliche Entwicklungen dieser Jahre eingeweiht. Er beobachtete aus dem Hause seines Bruders, des Physikers Gustav Magnus, den Bau des Neuen Museums in Berlin und vermittelte selbst Kunst an das neue Großherzogliche Museum in Weimar. Und überdies ist er mit seinen Briefen auch Chronist des bedeutenden, heute vergessenen Berliner Bankhauses Friedrich Martin Magnus. Die kommentierte Edition veröffentlicht erstmals dieses unbekannte Briefkonvolut zur Berliner Geschichte im 19. Jahrhundert.