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Kunstgeschichte und Gegenwartskunst

Kunstgeschichte und Gegenwartskunst
Vom Nutzen und Nachteil der Zeitgenossenschaft


Herausgegeben von: Verena Krieger


2008, IV, 238 S.
Mit 47 s/w-Abb.
23 x 15.5 cm
Franz. Br.


Preis: € 35.00 [D]  |   € 36.00 [A]


978-3-412-20256-9
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Wenn sich die Kunstgeschichte der zeit­genössischen Kunst zuwendet, steht sie vor der paradoxen Aufgabe, die eigene Gegenwart zu historisieren. Frühe Kunsthistorio­graphen von Vasari bis Winckelmann ­handelten stets aus der aktuellen Kunstsitua­tion heraus mit dem Interesse, ­konkre­te Künstler oder Kunstströmungen zu för­dern. Dem­gegenüber verhielt sich die Kunstgeschichte seit Hegel und Burckhardt bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein ­relativ abstinent gegenüber der Kunst ihrer jeweiligen Gegenwart. Erst in den letzten Jahrzehnten haben sich Kunstgeschichte und Kunstkritik wieder einander ange­n­ähert. Der aktuelle Hype um die Gegenwartskunst setzt sich auch in der akademischen Kunstgeschichte durch – Anlass zu reflektieren,­ ­welche theoretischen und methodischen Probleme daraus erwachsen. Statements und Reflexionen von Anne-Marie Bonnet, Christian Demand, Hans ­Dickel, ­Sebastian Egenhofer, Julia Gelshorn, Antje von Graevenitz, Richard Hoppe-Sailer, ­Verena Krieger, Hans-Rudolf Meier, Reinhard Steiner, Philip Ursprung und Beat Wyss entwerfen in diesem Band eine ­Kunstgeschichte der Zeitgenossenschaft.