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Grundlagen für ein neues Europa

Band 6

Grundlagen für ein neues Europa
Das Magdeburger und Lübecker Recht in Spätmittelalter und Früher Neuzeit


Herausgegeben von: Heiner Lück, Gabriele Köster und Andreas Ranft


2009, 322 S.
4 s/w-Abb.
23 x 15.5 cm
Gb.


Preis: € 45.00 [D]  |   € 47.00 [A]


978-3-412-12806-7
Lieferbar

 

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Magdeburg und Lübeck brachten während des Mittelalters Rechtsnormen hervor, welche europaweit eine Rolle spielten. Im Hanseraum verbreitete sich, vornehmlich auf den Handelswegen, das Lübecker Stadtrecht als ein zeitgemäßes Kaufmannsrecht, so dass hunderte von Städten des Ostseeraumes von diesem Recht beeinflusst wurden.
Eine noch größere Stadtrechtsfamilie war jene von Magdeburg. Das Magdeburger Recht wurde von mehreren Tausend Städten und Orten zwischen der Elbe und dem Dnjepr sowie der Ostsee und dem Schwarzen Meer übernommen bzw. übertragen. Heute liegen die ehemaligen Städte Magdeburger
bzw. Lübecker Rechts in den Staaten Deutschland, Polen, Tsche­chien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Litauen, Lettland, Estland, Russland und der Ukraine.
In der Tradition, die von Magdeburg und Lübeck im Spät­mittelalter ihren Ausgang genommen hatte, kann zu Recht eine gemeinsame (rechts-)kulturgeschichtliche Klammer für ein neues friedliches Europa gesehen werden.