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Band 1

Hofökonomie
Der Diskurs über den Fürstenhof in Zeremonialwissenschaft, Hausväterliteratur und Kameralismus



1997, 360 S.
21 x 14.8 cm
Br.


Preis: € 47.00 [D]  |   € 48.30 [A] (Unverbindliche Preisempfehlung)


978-3-205-98798-7
Vergriffen

 

 

Im 18. Jahrhundert waren die deutschen Fürstenhöfe Gegenstand einer Debatte, in der es unter dem zeitgenössischen Etikett der "Hofökonomie" um ihre wirtschaftlichen Kosten ging. Konstitutiv für den hofökonomischen Diskurs waren 1. die Zeremonialwissenschaft, 2. der Kameralismus und 3. die Hausväterliteratur. Impliziert wurde stets die Frage nach der Rechtfertigung höfischer Repräsentation aufgeworfen, so daß das Problem der Hofökonomie entscheidend zur Legitimationskrise der höfischen Gesellschaft beitrug.