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Josef Krips

Josef Krips
Ohne Liebe kann man keine Musik machen. Erinnerungen


Herausgegeben von: Harrietta Krips


1994, 576 S.
54 S. s/w- und 8 S. farb. Abb.
24 x 17 cm
Gb.


Preis: € 29.90 [D]  |   € 30.70 [A]


978-3-205-98158-9
Vergriffen

 

 

Josef Krips 1902-1974, einer der profiliertesten und beliebtesten Dirigenten unseres Jahrhunderts, wurde in Wien geboren. Durch das Studium bei Mandyczewski und Weingartner führten seine musikalischen Wurzeln direkt zu Brahms, Wagner und Liszt. Debüt im Alter von 19 Jahren mit Verdis Maskenball, stand fast in allen berühmten Opernhäusern der Welt am Pult. Sein Wirken umspannte über 50 Jahre, mit allen Höhen und Tiefen, wie das Berufsverbot während des NS-Regimes und die ehrenvollsten Auszeichnungen.

Krips hatte Werke von mehr als 200 Komponisten im Repertoire, leitete zahlreiche Ur- und Erstaufführungen. Seine besondere Liebe gehörte Mozart. Begründer der legendären Mozart-Renaissance nach dem Zweiten Weltkrieg, als er maßgeblich am Wiederaufbau des Musiklebens in Wien beteiligt war.

Im vorliegenden Buch schildert Josef Krips sein Leben, ein Stück Zeit- und Kulturgeschichte Österreichs. Er erzählt von der ersten großen Verantwortung als jüngster GMD Deutschlands, den Erfahrungen als Chefdirigent in England und Amerika, über Operneinstudierungen und Konzerte mit den angesehensten Orchestern. Hinzu kommen Erinnerungen an viele außergewöhnliche Menschen, vor allem aber immer wieder Betrachtungen über die Musik und seinen Beruf.

Die Autobiographie wird ergänzt durch viele Illustrationen, Dokumente, Briefe, Aussagen von Künstlern, Rezensionen, ein Nachschlagewerk im Anhang und eine CD mit der Stimme von Josef Krips.