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Theodor Ritter von Zeynek<br><br><br>

Band 101

Theodor Ritter von Zeynek



Ein Offizier im Generalstabskorps erinnert sich


Herausgegeben von: Peter Broucek


2009, 365 S.
26 s/w-Abb., 4 Karten
24 x 17 cm
Br.


Preis: € 49.00


978-3-205-78149-3
Vergriffen

 

 

Theodor Zeynek (1873-1948) stammte aus einer Lehrerfamilie Österreichisch Schlesiens. In seinen Memoiren beschrieb er seine Jugend, seine Ausbildung an der Militärakademie und die Schulung zum Generalstabsoffizier an der Wiener Kriegsschule. Zur Zeit der Bosnischen Krise 1908 diente er bereits in der Operationsabteilung des Generalstabes unter dem späteren Feldmarschall Franz Graf Conrad von Hötzendorf. Er war 1915/1916 als Armeegeneralstabschef an der Front in der Bukowina, in Ostgalizien und der Ukraine. Der Höhepunkt und das Ende seines Wirkens in der Donaumonarchie bildete das Amt des Chefs der Quartiermeisterabteilung des Armeeoberkommandos 1917 bis 1918. Er war zuständig für die Besatzungspolitik in Russisch-Polen, Rumänien, Serbien und einem Teil Oberitaliens und er hatte den gesamten Nachschub für die Armee zu organisieren. Zeynek war an der Seite Kaiser Karls bei dessen Bestrebungen zum Abschluss eines Waffenstillstandes mit der Entente, besonders aber mit Italien.
Im Ruhestand lebte er mit seiner Ehegattin aus einer Prager Familie in Wien und Mondsee, Oberösterreich, als Musiker, als schriftstellerischer Interpret Beethovens, sowie als Dichter und als Übersetzer zahlreicher Werke William Shakespeares.