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Damit es nicht verlorengeht ...
Herausgegeben von: Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen
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Ledige Mütter erzählen

Band 59

Ledige Mütter erzählen
Von Liebe, Krieg, Armut und anderen Umständen


Herausgegeben von: Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen


2008, 302 S.
16 S. s/w-Abbildungen
20 x 12 cm
Gb. m. SU


Preis: € 24.90 [D]  |   € 25.60 [A] (Unverbindliche Preisempfehlung)


978-3-205-77989-6
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Dreizehn Frauen, geboren zwischen 1889 und 1939, lassen in ihren Erzählungen weibliche Lebenswelten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebendig werden. Sie erzählen aus ihrer Jugendzeit als Bauerntöchter, Mägde, Dienstmädchen, Arbeiterinnen, Postbedienstete, Kinderfräulein usw. – und davon, was es damals bedeutete, unverheiratet schwanger und Mutter zu werden. In ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen, in Kriegs- oder Nachkriegszeiten, beherrschten Sorgen um das eigene Fortkommen und das Wohl der Kinder den Alltag der Frauen. Empfindungen wie Liebe oder Mutterglück, persönliche Hoffnungen und Enttäuschungen treten gegenüber Existenznöten und verschiedensten Anfeindungen seitens der sozialen Umgebung in den Hintergrund – denn die Erzählungen berichten aus einer Zeit, als „Alleinerzieherin“ zu sein bei weitem noch keine gängige Alternative zu Ehe und Familie darstellte. Einige Frauen konnten letztlich die Väter ihrer Kinder heiraten, andere verloren diese im Krieg. Einige schlossen Ehen, damit die Kinder einen Vater bekommen, andere blieben ledig. Manche suchten ein Leben lang ihr persönliches Glück, andere fanden es – ob alleine, in Partnerbeziehungen oder mit ihren Kindern.

Aus ihrem Leben erzählen: Anna Baumann, Amalia Beren, Berta Dörrer, Anna Drack, Elfrieda Geissler-Scheibner, Amalia Guger, Ernestine Hieger, Katharina Höfurthner, Marianne Jarka, Anna Kaufmann, Anna Mlinar, Anna Neubauer, Elisabeth Strobl.