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Band 82

Margarete Grandner
Kooperative Gewerkschaftspolitik in der Kriegswirtschaft
Die freien Gewerkschaften Österreichs im ersten Weltkrieg



1992, 465 S.
24 x 17 cm
Br.


Preis: € 78.30 (Unverbindliche Preisempfehlung)


978-3-205-05411-5
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Mit der Geschichte der inneren Politik Österreichs wie auch mit der Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung im Ersten Weltkrieg, insbesondere der Gewerkschaften, befasst sich Margarete Grandner, die an der Universität Wien am Institut für Geschichte tätig ist, in dieser Studie. Die Regelung der Arbeitsbeziehungen in der Kriegswirtschaft sind Hauptthema dieses Buches, wobei Arbeitsmarkt- und Versorgungsprobleme, die Sozialpolitik der cisleithanischen Regierung und die Strategie der Arbeiterorganisationen gegenüber der staatlichen und Militärbürokratie sowie gegenüber den Unternehmervereinigungen als die bestimmenden Kräfte in diesen Regelungsversuchen angesehen werden. Die Autorin stützt sich auf bisher unveröffentlichtes Quellenmaterial und schließt ihre Studie mit den Geschehnissen im Herbst 1918 ab, in der Phase des endgültigen Zusammenbruchs der Kriegswirtschaft, in der schließlich – unter Ausnahmebedingungen für kurze Zeit – ein von den enorm gewachsenen Gewerkschaften und den Unternehmerorganisationen getragenes System des autonomen Interessensausgleiches entstand.